Bali

Benschilada Impressions of Bali (7)

Die Insel Bali, das immergrüne Tropenparadies, ist mit 4 Millionen Touristen und ebenso vielen Einwohner eine sehr gut besuchte und 150 x 80 km kleine Insel. Die Insel liegt im Indischen Ozean, östlich der Indonesischen Hauptstadt Jakarta und befindet sich zwischen Java und Lombok. Denpasar und Ubud ist das Zentrum der Insel. Je nördlicher man auf der Insel kommt, desto weniger Touristen begegnet man. Die Stadt Ubud liegt etwa 30 min mit dem Auto von Denpasar entfernt, besitzt ca. 30.000 Einwohner und gilt als kulturelles Zentrum der Insel.

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Es war bereits dunkel als unsere Maschine von Garuda Air  am Donnerstag Abend in Denpasar auf dem Nebenrollfeld des Flughafens gelandet ist. Wir sind aus dem Flieger gestiegen und glücklicherweise hatte ich im Bus eine gute Position, so dass ich kurz darauf am Terminal sofort zum Schalter “VISA on arrival” laufen konnte und die genervte Touristenmeute erst mal hinter mir hatte. (Reisezeitraum 08.05. – 12.05.2008)

Eingewandert und aus dem Flughafen rausgelaufen, haben wir schon gesehen was auf uns wartet. Eine riesige Horde von Taxifahrern, die uns alle für ihr Leben gerne fahren wollen. Das natürlich immer zum besten Preis. “Ocay…, Ocay… good price!” Aus jeder Richtung wurde zu uns wie auf dem Basar geschriehen. Man sollte hier auf jedenfall verhandeln, da generell mindestens der doppelte bis dreifache Preis für die jegliche Fahrt angesetzt wird. Verhandeln ist hier wie in vielen asiatischen Ländern üblich.

Ein Taxifahrer ist uns sogar bis auf die Toilette gefolgt um sein Taxi anzubieten. Schlussendlich hatten wir einen Fahrer gefunden, der uns für ein 1/3 weniger nach Ubud zu unserem Hotel fuhr als vor der Belagerung am Toiletteneingang. Als wir uns zum Taxi aufmachen wollten, haben uns ein paar zwielichtige Gestalten die Koffer förmlich aus der Hand gerissen, sind unserem Taxifahrer hinterher und haben uns zu einem nicht beleuchteten Parkplatz gebracht. Der war nicht weit weg vom Eingang des Flughafens, sah aber ein bisschen bedrohlich abgelegen aus. Die Männer wollten natürlich Trinkgeld. Erst wollten wir keines geben aber naja, war dann egal, besser etwas geben als in eine nicht so schöne Situation zu geraten. Wer die Situation vermeiden möchte, hält seinen Koffer am Ausgang des Flughafens besser gut fest. Im Hotel eingecheckt, geduscht, geschlafen und gefrühstückt, sind wir dann am nächsten Tag auf die erste BALI Tour.

Unser Hotel, das Champlung Sari Hotel war wirklich klasse. Ein sehr nettes, zentral gelegenes Hotel, dass im Stil eines balinesischen Dorfes gebaut ist. Man wohnt mehr oder weniger in einer tropisch grünen Tempelanlage. Jedes Zimmer, sofern im Erdgeschoß, hat das typisch balinesische Eingangstor, dahinter ein kleiner Garten mit Terrasse und Sitzgelegenheit. Im Garten sieht man oft frei herumlaufende Affen sitzen die auf ihre Jungen aufpassen.

Am Frühstück hat sich dann lustiger weise herausgestellt, dass ein Hotelangestellter mit seinem Privatauto Touren anbietet. Er präsentierte uns, allerdings aber immer ein wenig versteckt, bereits beim Frühstück seine Tourenangebote und was solls… ausgesucht, verhandelt, Zeit ausgemacht und wir hatten die erste Tour gebucht. Wayan, das ist der Name von unseren Fahrer, der hierzulande traditionell üblich ist. Wayan heist nicht wie wir glaubten Fahrer, sondern ist meistens der Name des Erstgeborenen. Wayan war lustig und super freundlich und er hat ab 11 Uhr im Hotel frei gemacht und ist mit uns auf Inseltour gegangen. Wobei es aufgrund der Heimlichtuerei eher so aussah als würde er Blau machen. Später hat sich herausgestellt, das viele einheimische Touren mit dem Privatauto anbieten und mit ein bisschen Verhandlungsgeschick findet man etwas passendes. Am nächsten Tag hat Wayan, so sagte er uns, aber wirklich freigenommen. Wobei ich mir nicht so ganz sicher war, als er gemeint hat, das wir bloß nichts dem Hotelpersonal sagen sollen, falls jemand nach ihm fragen sollte.

In den 4 Tagen haben wir auf Bali vieles angeschaut: Den Besaki Tempel, Thermen, Holy Springs, den Tanah Lot Tempel mit Sonnenuntergang, Mount Batur (Vulkan), den historischen Markt von Ubud, wo wir unser Verhandlungsgeschick verbessern konnten. Am letzten Tag waren wir noch kurz am Touri Strand in Nusa Dua. Dort ist die Touristenhochburg! Die öffentlichen Strände sind recht naturbelassen und die Strände die zu den Hotelanlagen gehören sind eigentlich sehr schön. Die beiden Strände sind getrennt voneinander und zwischen den beiden Stränden steht nur ein Mann in Uniform, aber nach einem freundlichem Gruß lässt der einem passieren.

Für die Tempelanlagen musste jeder von uns einen Sarong tragen. Wayan schlug vor, wir sollten doch besser einen kaufen, da wir sonst immer einen teurer ausleihen müssten. Er bot an, dass wir uns bei seinem Freund einen günstigen kaufen sollen, dann haben wir 3 Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Keinen Sarong teuer ausleihen, ein günstiges kleines Mitbringsel aus dem Urlaub und wir lernen seinen Freund kennen. Der liebe Wayan strahlte! 🙂 Gute Idee dachten wir und da wir in den vergangen Tagen „gute Freunde“ geworden sind, haben wir das Angebot natürlich nicht ausgeschlagen. Vom Hotel aus sind wir zwar 30 min und gefühlt an 50 Sarong Verkäufern vorbeigefahren aber Deal war Deal.

Wir haben auf Bali mit Wayan ein paar sehr schöne Jeep Touren über die Insel gemacht. Tolle Landschaften, kleine Städte und viele Sehenswürdigkeiten gesehen. Das war Spitze! Man kann auf Bali aber noch viele weitere Dinge in der Natur unternehmen wie z.B. Bergwandern auf den Mount Batur, Radtouren, Surfen oder im Norden der Insel auch sehr schön Tauchen. Bali war sehr schön!

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