Sansibar

Benschilada Sansibar - Dar Es Salaam (2)

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Am 18. Tag unsere Afrika-Reise sind wir auf Sansibar angekommen und wurden von unserem „neuen“ Fahrer mit einem Schild mit der Aufschrift „Steffi“ bereits erwartet 😉 Der Fahrer war in einem stylischen, rosa Polo-Shirt mit aufgestellten Kragen gekleidet und der Kleinbus, mit dem er uns chauffierte hatte etwas luxuriöses. Als wir einstiegen kam uns erstmal ein sehr guter Duft, von den diversen Duftbäumen, Dosen etc. entgegen. In den Kopfstützen der Sitze waren kleine Fernseher eingebaut und es liefen Musikvideos. Auf den Straßen waren viele Vespas unterwegs und überall sah man Palmen und kleine Äffchen. Unser Strandhaus war etwas abgelegen von Stone Town. Wir hatten eine Anfahrt von ca. 1 Stunde. Als wir ankamen, hieß uns Lisa, eine blonde, große, deutsche ältere Frau willkommen und wartete bereits mit einem Willkommensgetränk auf uns.

Dann stellte sie uns Kiddo vor, ihren Ex-Mann, der mit ihr in der Lodge wohnte und arbeitete. Nach ihm war auch das „Kiddo´s Café“ der Lodge benannt. Vom Café aus hatte man einen wunderschönen Blick aufs Meer, den wir erstmal in der Abendsonne richtig genossen. Danach zeigte uns Lisa ihr „Schlafzimmer“ was sich mehr oder weniger im Freien befindet, hinter Kiddo´s Wohnbereich und hat uns generell erzählt, wie es sich hier als deutscher leben lässt. Lisa mag Katzen und Hunde sehr gerne und da es auf Sansibar viele Streuner gibt, hat sie bei sich  einiges aufgenommen. Unser Haus lag dann ca. 300 Meter entfernt von der Lodge in einem angrenzenden Grundstück. Wir hatten einen eigenen Garten und Strand! Das Meer war total warm.

Nach dem ersten Plantschen und Auspacken, gab es auf Lisas „Balkon“ Abendessen mit Blick auf´s Meer! Es gab Fisch, Gemüse und Reis und war sehr lecker! Mit uns aßen an einer großen Tafel außerdem noch Sparks, ein verrückter Reisender aus Montana, USA, Michael, aus der Schweiz und Tobias, der witziger weiße aus Bamberg (unserer Nachbarstadt) kam – so klein ist die Welt! Außerdem haben noch Melanie, Ben und eine Australiern mit uns gespeist. Melanie ist Tierärztin, die hier soziale Dienste für die Tiere leistet (wie z.B. Kastration der Hunde und Katzen etc.) Sie hat schon in Dubai im Palast eines Schaichs als Tierärztin gearbeitet. Ben und sie machten 1 Jahr Auszeit und bereisten dabei die Welt. Es war ein sehr interessanter und unterhaltsamer Abend!

Sparks hatte sich am Tag zuvor ein Dau gekauft, das er uns nachts bei Ebbe noch zeigen wollte. Da wir es im Dunkeln nicht mehr so recht sehen konnte, zeigte er es uns am nächsten Tag erneut. Man musste aber noch viel Arbeit reinstecken, bis es schifffahrtstauglich war.

Nach dem Frühstück haben wir mit Ne eine kleine Segel- und Schnorcheltour gemacht. Dabei habe ich mir leider den Fuß ein bisschen an den Steinen im Wasser aufgeschürft. War aber nicht weiter schlimm. Benni ist das gleiche passiert, als er mit ein paar Jungs am Strand Fußball gespielt hat. Bei ihm war es nur leider etwas schlimmer als bei mir. Wir haben anschließend auch noch mit ein paar Kindern, die auf der Straße spielten, gespielt. Den vorletzten Abend haben wir außerhalb in einem anderen Restaurant am Strand gegessen. Das Meer wurde zum Abend hin zwar etwas windig, aber die Temperaturen waren trotzdem sehr angenehm.

Am vorletzten Tag auf Sansibar war STRANDTAG!!! Muss auch mal sein. Einfach nur Sand, Sonne und Meer. Traumhaft. Mittags haben wir in der Sansi-Bar (einer bekannten Kette, die es auch auf Sylt gibt) einen kleinen Snack eingenommen. Dann ging es zurück an den Strand und ins Meer. Abends haben wir wieder mit Lisa bei ihr auf der Terrasse gegessen. Nach dem Abendesen sind wir noch den Strand entlang geschlendert und haben uns in der Raggae-Lover-Bar bei einem witzigen Rastafari noch einen Drink gegönnt.

Den letzten Tag, oder besser gesagt bis zum Nachmittag haben wir ein bisschen in Stone-Town verbracht. Die historische Hauptstadt von Sansibar, Stone Town (swahili: Mji Mkongwe) steht seit 2000 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Sie umfasst etwa 96 Hektar. Die meisten der gemauerten Häuser wurden etwa vor 150 Jahren aus Korallengestein gebaut, viele werden renoviert und restauriert. In der Nähe der Altstadt befindet sich der Hafen der Stadt, von dem aus Fähren und Daus unter anderem nach Dar Es Salaam auf das tansanischen Festland verkehren.

Anschließend sind wir auch mit einer Fähre in der ersten Klasse nach Dar Es Salaam gefahren. Ich wurde auf der Fähre seekrank. Einer der Passagiere musste sich wegen dem starken Wellengang sogar übergeben. Zum Glück keiner von uns!

Die letzten beiden Tage in Afrika, Tag 22 & 23 verbrachten wir in Dar Es Salaam, der Hauptstadt Tansanias. Einer hätte auch gereicht… Die Stadt ist sehr schmutzig, laut und voll. Wir haben dort einen Markt besucht, auf dem man Kunsthandwerk wie Schnitzereien kaufen und Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen konnte. An einer der Holzskulpturen arbeitet der Künstler 2 Jahre. Der starke Preis von 200.000 USD, den er für die Skulptur verlangte, kam uns aber trotzdem etwas teuer vor. Zurück in der Innenstadt haben wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch das Zentrum gemacht, haben noch einen Lebensmittelmarkt besucht und einfach das treiben auf den Straßen verfolgt.

Am letzten Abend waren wir in einem Restaurant in der Nähe unseres Hotels muslimisch essen (Tsatazik, Auverginen, Zuchini etc). Sehr lecker!!! Sehr orientalisch! Das war auch das Highlight in Dar-Es-Saalam. Essen kann man dort gut. Aber das ist auch das einzige Besondere dort.

Dann hieß es Abschied nehmen von dem atemberaubenden, abenteuerlichen und malerischen Kontinent AFRIKA. Kwa heri East-pwani. Sisi shaka kuona nasi tena.

VG Eva & Benni

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